BIH Investment Fund

Der BIH Investment Fund unterstützt Investitionen in zukunftsweisende Vorhaben der Grundlagen- und klinischen Forschung sowie Patientenversorgung am Berliner Institut für Gesundheitsforschung | Berlin Institute of Health (BIH) aus Mitteln der Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt. Gefördert werden können Bauvorhaben oder Großgeräteanschaffungen, die von strategischer Bedeutung für das BIH sind und aus Eigen- oder Drittmitteln nicht oder nicht vollständig gezahlt werden können. Wünschenswert sind Projekte, die einen Mehrwert für mehrere Forschungsgruppen oder Kliniken darstellen. Insgesamt stehen für das Programm bis zu 3 Mio. EUR zur Verfügung, die in zwei Ausschreibungsrunden verausgabt werden. Hierbei sollte das Antragsvolumen 100.000 EUR nicht unter- und 1.000.000 EUR nicht überschreiten.

Antragsberechtigt sind die Leiter einer Einrichtung (Institut, Klinik, Forschungszentrum, Forschungsschwerpunkt, Core Facility) an der Charité - Universitätsmedizin Berlin bzw. der Wissenschaftliche Vorstand, die senior group leaders und die Leiter der Core Facilities am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). Eine Zustimmung des Vorstands der jeweiligen Einrichtung mit Hinblick auf die geplanten Baumaßnahme bzw. die Anschaffung, Unterbringung und Übernahme der Folgekosten von Großgeräten muss vorgelegt werden. Förderentscheidungen werden durch den wissenschaftlichen Beirat der Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt getroffen. Im Vorfeld wird eine Stellungnahme des Vorstands des BIH eingeholt; Grundlage dafür ist die Begutachtung der Anträge durch eine Expertenkommission bestehend aus Wissenschaftlern von Charité und MDC.

Die bewilligten Mittel werden als Drittmittel an das BIH gezahlt. Die Verausgabung der Mittel hat den geltenden Vergaberichtlinien der Institutionen zu folgen. Falls diesen Richtlinien nicht gefolgt werden soll, ist ein separater Antrag über die Mittelverwendung bei der Stiftung Charité zu stellen. Des Weiteren gelten die mit der Verleihung zugesandten Bewilligungsgrundsätze der Stiftung Charité.

FÖRDERUNGEN

  • Professor Dr. Nils Blüthgen (Charité, Institut für Pathologie), Professor Dr. Uwe Ohler, Professor Dr. Andreas Herrmann, Professor Dr. Hanspeter Herzel (Integrative Research Institute of Life Sciences) für die Einrichtung eines BIH Joint Labs für Bioinformatik
  • Professor Dr. Oliver Daumke (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Kristallographie), Dr. Gunnar Dittmar (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Massenspektrometrie) für die Beschaffung eines MALDI-TOF-Massenspektrometers auf dem Campus Berlin-Buch
  • Professor Dr. Ulrich Dirnagl (Charité, Klinik für Neurologie), Professor Dr. Matthias Taupitz, Professor Dr. Eyk Schellenberger (Charité, Klinik für Radiologie, Experimentelle Radiologie), Professor Dr. Thoralf Niendorf (Berlin Ultrahighfield Facility), Professor Dr. Winfried Brenner (Charité, Klinik für Nuklearmedizin), Professor Dr. Georg Duda (Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien), Professorin Vera Regitz-Zagrosek (Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) und Deutsches Zentrum für Herz- und Kreislauferkrankungen), Professor Dr. Dietmar Schmitz (Neurowissenschaftliches Forschungszentrum und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) zum Erwerb von hochsensitiven Radiofrequenzspulen für die Fluor-Magnetresonanztomografie
  • Professorin Dr. Britta Siegmund, Dr. Anja A. Kühl (Charité, Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie), Professorin Dr. Birgit Sawitzki (Charité, Institut für Medizinische Immunologie) für die Bereitstellung eines Forschungsmikroskops für multispektrales Imaging in einer neuen Core Unit „Immunpathologie für experimentelle Modelle“ der Charité
  • Professorin Dr. Anje Sporbert (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Technologie Plattform „Advanced Light Microscopy“), Professor Thomas Willnow  (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Molekulare Herz- Kreislaufforschung), Professor Dr. Erich Wanker (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Proteomforschung und molekulare Mechanismen bei neurodegenerativen Erkrankungen), Professor Dr. Josef Priller (Charité, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie), Professor Dr. Thomas Blankenstein (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Molekulare Immunologie und Gentherapie), Professor Dr. Hans Schreiber (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin), Professor Dr. Wolfgang Uckert (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Molekulare Zellbiologie und Gentherapie), Professor Dr. Antonio Pezzutto (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Molekulare Immuntherapie), Dr. Uta Höpken (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Mikroumgebung als Regulator bei Autoimmunität und Krebs), Dr. Cornelia Eckert (Charité, Klinik für Pädiatrie m.S. Onkologie und Hämatologie) zur Ausstattung der bestehenden Serviceeinheit für Bildgebungen mit einem Spinning-Disk-Mikroskop, die Nachrüstung des bestehenden Lichtscheibenmikroskops und die Anschaffung von entsprechendem Zubehör
  • Professor Dr. Erich Wanker (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Proteomforschung und molekulare Mechanismen der Neurodegeneration), Professor Dr. Frank Heppner (Charité, Institut für Neuropathologie), Professorin Dr. Elke Krüger (Charité, Institut für Biochemie), Dr. Oliver Peters (Charité, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie) für eine Messstation zur Etablierung von diagnostischen Biomarkern für Morbus Alzheimer