In der Gründungsphase der Stiftung Charité im Jahr 2005 kreisten unsere Gespräche immer wieder um einen zentralen Begriff: Die „unternehmerische Charité“. Unter der „unternehmerischen Charité“ verstanden und verstehen wir eine Charité, die sich schrittweise von einem klassischen Universitätsklinikum zu einem Unternehmen wandelt. Ich bin überzeugt, dass diese Haltung der Charité langfristig dabei helfen wird, ihrem weltweiten Ruf als Spitzeneinrichtung gerecht zu werden, die stets neue wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Modelle hervorbringt. Die „unternehmerische Charité“ soll deshalb der Zielpunkt der Arbeit der Stiftung Charité sein.
Wie lassen sich die dazu passenden Stiftungsziele nun genauer fassen? Ich wünsche mir, dass die Stiftung sich in ihrer Arbeit von den folgenden Zielen leiten lässt:
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Die Stiftung soll den Menschen, die an der Charité mit unternehmerischem Elan täglich besondere und bemerkenswerte Leistungen in Forschung, Klinik und Pflege vollbringen, Anerkennung, Bestärkung, Unterstützung und Förderung zukommen lassen.
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Sie soll die Exzellenz der Charité erhalten und entwickeln helfen – und sich dabei vor allem Projekten widmen, die das Potenzial zu konkreter Anwendung haben.
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Und schließlich soll sie dazu beitragen, dass unternehmerische Projekte aus der Charité auch realisiert werden können.
Ich bin mir darüber im Klaren, dass das Anstoßen und „In-Bewegung-Halten“ eines kulturellen Wandels zum Schwierigsten zählt, was sich Stiftungen vornehmen können. Das wird uns aber nicht davon abhalten, an dem Ziel, noch mehr Unternehmertum in die Charité zu bringen, engagiert mitzuwirken. Wir suchen unternehmerische Menschen aus allen Arbeitsbereichen der Charité, wir wollen sie fördern und in ihrem persönlichen Unternehmergeist stärken.
Johanna Quandt